Gesellschaft |
am |
Köln |
||
Fischli/Weiss 2010 Christopher Wool 2009 Peter Doig 2008 Mike Kelley 2006 Richard Artschwager 2005 Rosemarie Trockel 2004 Niele Toroni 2003 Isa Genzken 2002 Raymond Pettibon 2001 Hubert Kiecol 2000 Pipilotti Rist 1999 Franz West 1998 Cindy Sherman 1997 Günther Förg 1996 Lawrence Weiner 1995 James Lee Byars 1994 Preisverleihung / Festabend Fotos (für Mitglieder) |
Das Museum Ludwig Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN Ankäufe / Publikationen / Projekte Programm Mitgliedschaft / Satzung |
|||
Fischli/Weiss 2010 |
Pressemitteilung 25. September 2009
Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN 2010 an Fischli/Weiss
Die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig verleiht 2010 den Wolfgang-Hahn-Preis an die Schweizer Künstler Peter Fischli und David Weiss. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Gesellschaft gelingt der Ankauf einer substantiellen Werkgruppe gemeinsam mit dem Museum Ludwig und der Stadt Köln. Am 19. April 2010 wird die Preisverleihung und Jubiläumsfeier im Museum Ludwig in Köln stattfinden, einen Tag vor der Eröffnung der Art Cologne. «Fischli/Weiss zählen zu den einflussreichsten und vielleicht auch genialsten Künstlern der Schweiz. Sie wurden bekannt nicht nur für ihren bestechenden Humor und ihren «reinen Blick» auf die Tatsachen der Dinge, sondern haben damit auch ganze Generationen von jungen Kunstschaffenden beeinflusst,» urteilt die Gastjurorin Heike Munder, Direktorin des Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich über die beiden Künstler. Der Ankauf im Rahmen des Preises umfasst ein Konvolut von Fotografien aus der «Airport»-Serie, die im Jahr 1990 entstanden ist, sowie die Einzelskulptur «4 Stewardessen» aus Gips von 1988/89. Zudem wird eine einstündige Radio-Installation speziell für das Museum Ludwig neu auch in deutscher Sprache geschaffen. Kasper König, Direktor des Museum Ludwig: «Für die zeitgenössische Sammlung des Museum Ludwig sind diese Arbeiten von Fischli/Weiss eine fantastische, essenziell wichtige Erweiterung.» Die Werkgruppe ist anlässlich der Preisverleihung im Museum Ludwig ausgestellt. Der Erwerb dieser repräsentativen und umfassenden Werkgruppe ist außergewöhnlich. Denn anlässlich des Jubiläums haben sich die Gesellschaft für Moderne Kunst und das Museum Ludwig gemeinsam für den Ankauf von Fischli/Weiss engagiert. «Ganz besonders danken wir Peter Fischli und David Weiss», so Wolfgang Bornheim, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Moderne Kunst. «Es ist ihrer Großzügigkeit geschuldet, dass die Erwerbung überhaupt möglich wurde. Und unseren Mitgliedern, die neben ihren Beiträgen zum Teil noch zusätzlich beträchtlich gespendet haben.» Die Gesellschaft für Moderne Kunst spendet anlässlich des Jubiläums 120.000 Euro für den Ankauf. Die zusätzlichen Mittel für die Erwerbung werden vom Museum Ludwig und der Stadt Köln bereitgestellt. Fischli/Weiss zählen zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlern. Sie beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit der Kultur der Gegenwart. Die Verwendung von Alltags-Materialien und -Symbolen ist dabei ebenso eine Eigenschaft wie die reflexive Haltung über das «Kunstmachen». Humorvoll und ironisch adaptieren sie alltägliche Gegenstände und Situationen, die sie in den Kreislauf der Kunst einschleusen und so philosophische und theoretische Fragen nach der Erklärung der Welt aufwerfen. Mit einer Vielzahl von Medien – Film, Fotografie, Diaprojektion, Skulptur, Texten und Installationen – entsteht ein Oeuvre mit einem vielfätligen Referenzsystem. Peter Fischli (geb. 1952) und David Weiss (geb. 1946) haben u.a. die Schweiz an der Biennale in Venedig vertreten, 1987 nahmen sie an der documenta 8 mit dem Film «Der Lauf der Dinge» teil. Vom 18. Oktober 2002 – 19. Januar 2003 lief die Ausstellung «Peter Fischli + David Weiss» im AC-Saal des Museum Ludwig. Die Künstler arbeiten seit 1978 zusammen und leben beide in Zürich. Die Jury hatte gemäß den Statuten des Wolfgang-Hahn-Preises KÖLN aus rund 45 eingegangenen Vorschlägen der Mitglieder einen Künstler von internationalem Renommee als Preisträger auszuwählen. Die konsequente Weiterentwicklung des künstlerischen Schaffens ist ebenso eine Anforderung des Preises wie die Voraussetzung, dass das Werk noch nicht adäquat im Museum Ludwig vertreten, jedoch für die Fortführung der Sammlung wichtig ist. Mit dem Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN würdigt die Gesellschaft für Moderne Kunst das Schaffen zeitgenössischer Künstler und erwirbt deren Werk für das Museum Ludwig. Der Ankaufs-Preis erinnert an Wolfgang Hahn (1924 – 1987), Chefrestaurator des Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig und weitsichtiger Kölner Sammler. Der Wolfgang-Hahn-Preis wird in 2010 zum 16. Mal in Folge verliehen. Seit 1994 wurden mit dem Wolfgang-Hahn-Preis Köln ausgezeichnet: James Lee Byars (1994), Lawrence Weiner (1995), Günther Förg (1996), Cindy Sherman (1997) Franz West (1998), Pipilotti Rist (1999), Hubert Kiecol (2000), Raymond Pettibon (2001), Isa Genzken (2002), Niele Toroni (2003), Rosemarie Trockel (2004), Richard Artschwager (2005), Mike Kelley (2006), Peter Doig (2008), Christopher Wool (2009).
Kontakt: Dr. Carla Cugini Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig 0176 2707 84 01 cugini@gmk-koeln.de |
|||
Kontakt | Impressum |
||||