Gesellschaft |
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Köln |
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Fischli/Weiss 2010 Christopher Wool 2009 Peter Doig 2008 Mike Kelley 2006 Richard Artschwager 2005 Rosemarie Trockel 2004 Niele Toroni 2003 Isa Genzken 2002 Raymond Pettibon 2001 Hubert Kiecol 2000 Pipilotti Rist 1999 Franz West 1998 Cindy Sherman 1997 Günther Förg 1996 Lawrence Weiner 1995 James Lee Byars 1994 Preisverleihung / Festabend Fotos (für Mitglieder) |
Das Museum Ludwig Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN Ankäufe / Publikationen / Projekte Programm Mitgliedschaft / Satzung |
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2009 Christopher Wool |
Pressemitteilung
Der amerikanische Maler Christopher Wool erhält den Wolfgang-Hahn-Preis Köln 2009. Die Preisverleihung wird am 20. April 2009, einen Tag vor Eröffnung der Art Cologne erfolgen. Gleichzeitig eröffnet das Museum Ludwig eine Ausstellung mit neueren Werken Wools (21. April - 12. Juli 2009). Die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig unterstützt die Ausstellung und den Katalog. Außerdem erwirbt sie zwei große Siebdrucke (beide „Ohne Titel“, 2008, 182,88 x 140,34 cm). Die Unikate werden in Zusammenhang mit dem abstrakten Gemälde („Ohne Titel“, 2007), das bereits letztes Jahr vom Museum Ludwig angekauft wurde, Wools Arbeitsweise mit unterschiedlichen Medien transparenter machen. Gemäß den Statuten des Wolfgang-Hahn-Preises Köln hatte die Jury – diesmal bestehend aus dem Gastjuror Dr. Ulrich Look, Stellvertretender Direktor des Museu Serralves in Porto, und dem Vorstand der Gesellschaft für Moderne Kunst – aus den über 50 eingegangenen Vorschlägen einen Künstler von internationalem Renommee als Preisträgerer auszuwählen. Dessen Œuvre sollte sich durch eine konsequente Weiterentwicklung auszeichnen und dessen Werk noch nicht adäquat im Museum Ludwig vertreten, jedoch für die Fortführung der Sammlung essenziell sein. Der Preis würdigt also zum einen das Schaffen des Preisträgers, zum anderen erfährt die Sammlung des Museum Ludwig durch den Ankauf eines Werkes oder einer Werkgruppe eine wichtige Erweiterung. Christopher Wool erfüllt diese Voraussetzungen in hervorragender Weise. 1955 in Chicago geboren, lebt er heute in New York. Seit den frühen 1980er Jahren beschäftigt sich Wool intensiv mit Malerei, mit Sprache, mit Bild und Bildentstehung. Seit 2005 entstehen eine Reihe von größtenteils grauen abstrakten Gemälden, in denen eine gesprühte Zeichnung durch ein Tuch wieder ausgewischt wird. Auslöschung und Bildfindung bedingen einander. Der Wahl des Mediums kommt dabei im Schaffensprozess eine zentrale Stellung zu, die Verschränkung von Medien zeigt an, wie die malerischen Möglichkeiten der Abstraktion ausgelotet werden. Der Wolfgang-Hahn-Preis Köln erinnert an Wolfgang Hahn (1924 – 1987), den Chefrestaurator des Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig und einflussreichen Kölner Sammler. Heute stellt der Preis angesichts der schwierigen Lage der öffentlichen Mittel mehr denn je auch ein Engagement für die Zukunft der Sammlung des Museum Ludwig dar. Die Gesellschaft für Moderne Kunst ist der einzige Förderverein, der seit 15 Jahren im jährlichen Rhythmus einen substanziellen Ankaufspreis für die Museumssammlung aus eigenen Mitteln leistet. Seit 1994 wurden mit dem Wolfgang-Hahn-Preis Köln ausgezeichnet: James Lee Byars (1994), Lawrence Weiner (1995), Günther Förg (1996), Cindy Sherman (1997) Franz West (1998), Pipilotti Rist (1999), Hubert Kiecol (2000), Raymond Pettibon (2001), Isa Genzken (2002), Niele Toroni (2003), Rosemarie Trockel (2004), Richard Artschwager (2005), Mike Kelley (2006), Peter Doig (2008)
Kontakt: Kathrin Luz |
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