Gesellschaft |
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Köln |
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Fischli/Weiss 2010 Christopher Wool 2009 Peter Doig 2008 Mike Kelley 2006 Richard Artschwager 2005 Rosemarie Trockel 2004 Niele Toroni 2003 Isa Genzken 2002 Raymond Pettibon 2001 Hubert Kiecol 2000 Pipilotti Rist 1999 Franz West 1998 Cindy Sherman 1997 Günther Förg 1996 Lawrence Weiner 1995 James Lee Byars 1994 Preisverleihung / Festabend Fotos (für Mitglieder) |
Das Museum Ludwig Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN Ankäufe / Publikationen / Projekte Programm Mitgliedschaft / Satzung |
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2008 Peter Doig |
Pressemitteilung Heute erhält Peter Doig den Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN. Anlässlich der Preisverleihung im Museum Ludwig sprechen Dr. Wolfgang Bornheim, Vorsitzender der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig, Prof. Dr. h.c. Kasper König, Direktor des Museum Ludwig und Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Staatssekretär für Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen. Angela Spizig, Bürgermeisterin der Stadt Köln, übernimmt die Ehrung des Künstlers. Die Laudatio hält Iwona Blazwick, Direktorin der Whitechapel Gallery, London. Im Rahmen der Preisverleihung wird die Arbeit von Peter Doig präsentiert, die die Gesellschaft für Moderne Kunst mit Beteiligung des Museum Ludwig und der Stadt Köln erwirbt. Es handelt sich um ein neues großformatiges Gemälde, das der 1959 in Edinburgh geborene und heute in Port of Spain auf Trinidad lebende Künstler geschaffen hat. Peter Doig, "Man Dressed as Bat (Embah)", 2008, Öl auf Leinwand, 195 x 296 x 4 cm. Die großformatige Leinwand zeigt eine schemenhafte Figur mit zwei Flügeln, die vor einem monochromen, türkisgrünen Hintergrund steht, der wie mit einem milchigen Schleier verdeckt wirkt. Die Figur trägt ein Fledermaus-Kostüm, eine Verkleidung mit einer sehr langen Tradition im Karneval auf Trinidad. Doigs vielschichtiges Gemälde bewegt sich zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen Realität und Imagination. Peter Doig sagt zu seiner Arbeit “sie sei auf eine gewisse Art und Weise ein Gemälde über Karneval, aber sehr subtil. Port of Spain – Köln!“ Mit dem Wolfgang-Hahn-Preises 2008 zeichnet die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig einen der wichtigsten Maler der Gegenwart aus. Doig hat sich in der internationalen Kunstwelt durch ein umfangreiches Oeuvre einen Namen gemacht und seine künstlerische Arbeit konsequent weiterentwickelt. Der mit dem Preis verbundene Ankauf eines bedeutenden Werks von Peter Doig stärkt einen wichtigen Fokus der Sammlung des Museum Ludwig und führt die Kollektion zeitgenössischer Malerei in die Zukunft weiter. Damit sind auch die Kriterien für den Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN erfüllt, der, mit 100.000 Euro dotiert, zu den wichtigsten Ankaufspreisen in Europa zählt. Iwona Blazwick, die diesjährige Gastjurorin, begründete die Entscheidung der Jury, die die Wahl aus rund 50 Vorschlägen traf: „Doigs magischer Realismus bringt die Malerei in unerforschte Territorien – dies macht ihn zu einem der bedeutendsten Maler seiner Generation.“ Die Finanzierung des diesjährigen Ankaufs ist dank Spenden der Mitglieder der Gesellschaft für Moderne Kunst und einer Beteiligung des Museum Ludwig sowie der Stadt Köln zustande gekommen. Große Spenden haben namentlich das Bankhaus Sal. Oppenheim, die Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg sowie das Unternehmen Rolex geleistet. Zudem wäre es ohne das äußerst großzügige Entgegenkommen von Peter Doig nicht möglich gewesen, ein Werk für die Sammlung des Museum Ludwig zu erwerben. Über Peter Doig Aktuell zeigt die Tate Britain in London „Peter Doig“, eine Schau mit Doigs Werken der vergangenen zwei Dekaden (noch bis 27. April 2008). Vom 22. Mai 2008 - 14. September 2008 wird sie im „Musee d`Art de la Ville de Paris“ zu sehen sein, vom 9. Oktober 2008 bis 4. Januar 2009 zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt den umfassenden Überblick über Peter Doigs Schaffen der letzten zwanzig Jahre. Dabei werden auch Teile seines Archivs zu sehen sein. 1991 gewann Doig den Whitechapel Artist Award, 1994 folgte seine Nominierung für den Turner-Prize. In 2008 würdigt die Gesellschaft für Moderne Kunst sein Schaffen mit dem Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN. Kontakt: Kathrin Luz |
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