Gesellschaft
für Moderne Kunst

am
Museum Ludwig

Köln

   

2011 John Miller
Fischli/Weiss 2010
Christopher Wool 2009
Peter Doig 2008
Mike Kelley 2006
Richard Artschwager 2005
Rosemarie Trockel 2004
Niele Toroni 2003
Isa Genzken 2002
Raymond Pettibon 2001
Hubert Kiecol 2000
Pipilotti Rist 1999
Franz West 1998
Cindy Sherman 1997
Günther Förg 1996
Lawrence Weiner 1995
James Lee Byars 1994
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2006 Mike Kelley

«Die räumliche Installation, Primal Architecture, zu Deutsch «Ur-Architektur», war Teil der Ausstellung «Toward a Utopian Art Complex», die 1995 in New York stattfand. Das Werk besteht aus einem niedrigen Gitter mit rechten Winkeln, das in seiner geometrischen Anlage an den urbanen Plan von amerikanischen Großstädten erinnert. Darauf befinden sich verschieden farbige, unterschiedlich geformte Objekte aus Papiermaché. Wie von Kinderhand auf Töpferscheiben geformt wirken diese bunten Gebilde. Ihre Formensprache und leuchtende Farbigkeit ist ein deutlicher Gegensatz zum geometrischen, rechtwinkligen Gitter. Kelley stellt, so scheint es, der pragmatischen Ordnung der Wirklichkeit unregelmäßig geformte oder gewachsene Gebilde unbekannten Ursprungs gegenüber. Primal Architecture, 1995, wird anlässlich des Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN im Museum Ludwig ausgestellt.

Der Amerikaner Mike Kelley wurde 1954 in Detroit, Michigan, geboren, und ging zum zweiten Studium an das California Institute of the Arts, nachdem er zuerst Ann Arbor, die University of Michigan besucht hatte. Heute lebt Mike Kelley in Los Angeles. In seinem Werk beschäftigt er sich auf vielfältige Art und Weise mit Ideologien und deren Einfluss auf die menschliche Existenz und Psyche. Er legt dabei sein Unbehagen in Bezug auf weltanschauliche Systeme offen und berührt unterschiedlichste inhaltliche Bezugssysteme, von christlicher Ikonografie und Psychoanalyse über die Konzeptkunst bis Punkbewegung und Trashkultur.»
aus der Pressemitteilung zum
Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN 2006