Gesellschaft |
am |
Köln |
||
Fischli/Weiss 2010 Christopher Wool 2009 Peter Doig 2008 Mike Kelley 2006 Richard Artschwager 2005 Rosemarie Trockel 2004 Niele Toroni 2003 Isa Genzken 2002 Raymond Pettibon 2001 Hubert Kiecol 2000 Pipilotti Rist 1999 Franz West 1998 Cindy Sherman 1997 Günther Förg 1996 Lawrence Weiner 1995 James Lee Byars 1994 Preisverleihung / Festabend Fotos (für Mitglieder) |
Das Museum Ludwig Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN Ankäufe / Publikationen / Projekte Programm Mitgliedschaft / Satzung |
|||
1997 Cindy Sherman |
«Von Anbeginn setzte Cindy Sherman ihre außerordentliche Verwandlungsfähigkeit ein, um als ihr eigenes Modell und ausschließlich mit Mitteln der Fotografie (gelegentlich auch des Films) ihre einprägsamen Bilder zu gestalten. Indem sie offizielle Rollenbilder durch tabuisierte Ausdrucksformen verschiedener Gemüts- und Geisteszustände ihrer Repräsentantinnen aufbricht, macht Cindy Sherman menschliche Verelendung, Leiden, Wahn dort deutlich, wo Glamour und schöner Schein sie negieren. Schillernde Kompositionen thematisieren Märchen, Phantasmaorgien, Szenen des Monströsen und des Grauens. Alle Gestalten Cindy Shermans, die heilen wie die unheilen, die von ihr selber Dargestellten ebenso wie die Surrogate, evozieren eine Geschichte; in ihr erscheinen sie gefährdet, bedroht. Aus allen Tiefen der Verdrängung meldet sich der Körper zurück: phantastisch schön, meist miserabel, ausgebeutet, missgeboren, krank, in Auflösung – zu Tode verletzt.» Gastjurorin zum Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN Laudatio, 1997 |
|||
Kontakt | Impressum |
||||